Tattoo Schmerzen

Schmerzen und Gefahren bei und von Tatoos

Trotz der Beteuerungen vieler Leute steht fest: Tätowieren tut weh. Es kommt dabei zwar auf die Schmerzempfindlichkeit an, doch die empfindlichen Stellen in Kniekehlen, auf Füßen, am Hals, an den Innenarmen, um die Brustwarzen und über dem Brustbein können so manchen unangenehmen Moment bereiten. Vor dem Tätowieren sollte man besser keinen Alkohol trinken, keine Drogen nehmen und auch auf Schmerzmittel verzichten, da diese häufig das Blut verdünnen und sich so kontraproduktiv auswirken. Allgemein kann man sagen, dass das Stechen der Umrisslinien stärker spürbar ist als das nachfolgende Schattieren und Einbringen der Farbe. Nach einem Tattoo entsteht für einige Stunden an der Stelle ein leichtes Wärmegefühl, ähnlich wie bei einem Sonnenbrand. Während der Schmerz allerdings schnell vergeht, ist die Freude am Tattoo auch nach Jahren noch vorhanden, man sollte sich also keineswegs abschrecken lassen.

Unbestreitbar ist, dass es beim Stechen auch immer gewisse Risiken gibt. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie auf die hygenieschen Umstände des gewählten Studios achten und sicher gehen, dass die Ausrüstung sterilisert ist und neue Nadeln für jeden Kunden verwendet werden. Das Risiko der Übertragung von Krankheiten besteht zwar, wird aber durch die strengen Gesundheitsvorschriften der Bundesrepublik minimiert. Beim professionellen Tätowieren ist die Infektionsgefahr sehr gering, wer allerdings, um Geld zu sparen, selbst Hand anlegt, setzt sich leichtsinnigerweise großen Gefahren aus. Es kann dann zu schlimmen Infektionen oder einer Blutvergiftung kommen. Auch Allergien müssen natürlich beachtet werden, die allerdings auch verspätet auftreten können.

Neben den gesundheitlichen Risiken sollte auch die Ähstetik bedacht werden, denn die gesellschaftliche Wirkung eines Tattoos wird oft unterschätzt, und eine Tätowierung bleibt ein Leben lang erhalten – es sei denn, man unterzieht sich einer schmerzhaften Entfernungsprozedur. Die Professionalität der Tätowierer sollte oberste Priorität haben, denn sticht er zu oberflächlich, kommt es bei der ständigen Erneuerung der Hautschicht zum Herauswachsen und Abstoßen der Farbpartikel. Sticht er zu tief, wird das Tattoo aufgrund der stärkeren Blutung nicht so gut sichtbar, und es kommt zu ausgewaschenen Farben. Ein mangelhaft ausgeführtes Tattoo kann in der Geschäftswelt, aber auch im sozialen Umfeld sehr schädlich sein – ebenso, wie ein gutes tattoo bewundernde Blicke auf sich ziehen kann.