Tribal Tattoos

Von Stamm zu Stamm anders: Tribal Tattoos

Die Kunst der Tätowierungen der verscheidenen Stämme weltweit heißt dementsprechend Tribal, und diese Tatoos gehören zu den am meisten verbreiteten Tattoo-Motiven heutzutage. Fast jeder hat schon mal eins zu Gesicht bekommen. Was genau hinter den verwobenen und geschwungenen Linien steckt, wissen die meisten Leute allerdings nicht. Die ursprünglichen Stammeszeichen werden inzwischen nur noch an wenigen Orten auf der Welt als Stammestätowierungen so praktiziert wie vor Tausenden von Jahren, denn auch ist viel Wissen über die mystische Bedeutung mit der Kolonisation verloren gegangen. Tribals hatten immer einen Sinn und Zweck, der sich von Stamm zu Stamm allerdings unterschied und unterscheidet.

Zum einen werden Tribal Tatoos als Statussymbole genutzt, und nach besonderen Ereignissen wie einer erfolgreichen Jagd oder der Geburt eines Kindes wurden die Stammesmitglieder tätowiert. Diese Zeichen konnten dann mit Stolz getragen werden und brachten dem Träger Respekt und Hochachtung ein. Auch dienten manche Tribal Tatoos dazu, sich mit den Stammesvorfahren zu identifizieren, und von Generation zu Generation wurden so die identischen Symbole weitergegeben. Weiterhin wurde den Zeichen auch spirituelle Bedeutung beigemessen – so sollten sie beispielsweise dafür sorgen, dass die Seele im Schlaf den Körper nicht verlässt, um so vor Geistern geschützt zu sein. In einigen Kulturen waren die Tattoos auch fest mit dem Tod verbunden, und sie sollten den Toten sicher ins Jenseits geleiten. Variationen dieses Glaubens finden sich bei sehr vielen Stämmen, aber es gibt auch Personene, die diese Tribal Tatoos auf ihrer Haut einfach nur schön finden.